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Zukunft des Fliegerhorst Kaubeuren

23.02.2018

Zukunft des Kaufbeurer Fliegerhorstes

Öffentliche Diskussionsrunde über die Zukunft des Kaufbeurer Fliegerhorstes am 23. Februar 2018 im Hotel Goldener Hirsch Kaufbeuren.

Auf dem Podium: Die Bundestagsabgeordneten Karl-Heinz Brunner (SPD) und Stephan Thomae (FDP), Staatssekretär und MdL Franz-Josef Pschierer (CSU), Bernhard Pohl von den Freien Wählern (Mitglied des Bayerischen Landtags und Stadtrat), sowie Oberst a.D. und Stadtrat Richard Drexl (FW), der zugleich als Moderator fungierte.

Alle Podiumsteilnehmer waren sich darin einig, dass die Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums vom Oktober 2011 eine höchst unverständliche war, die dazu noch mit falschen Daten begründet wurde. Der angeblich sehr hohe Investitionsstau hatte zu der Erkenntnis geführt, dass man lieber gleich die ganze Schule auslagert, bevor man hier Geld reinsteckt. Nachdem nach nun gut 6 Jahren im Lagerlechfeld nichts passiert ist, könnte man daraus schließen, dass die Bundeswehr über diesen Fehler nachdenkt. Eine seit mehr als 50 Jahre bestehende, gut funktionierende und auf dem neuesten technischen Stand arbeitende militärische Schule löst man nicht so einfach auf. Richard Drexl führte aus, dass viele Entscheidungen der Bundeswehr, wie zum Beispiel die permanenten Einsparungen im Verteidigungshaushalt, zu einer überaus fragwürdigen Bereitschaft der militärischen Kapazitäten beigetragen haben. Die Bundestagsabgeordneten Thomae und Brunner wissen um die Wichtigkeit ihrer Aufgabe bezüglich des Fliegerhorstes Kaufbeuren. Sie werden weiterhin ihren Einfluss geltend machen. Staatssekretär Pschierer betonte, dass seinerzeit im Zuge der Sparmaßnahmen der Bundeswehr, mehrere Standorte der Luftwaffe in Bayern „daran glauben“ mussten. Die TSLW in Kaufbeuren gleich mit zu schließen, war aber definitiv eine falsche (politische) Entscheidung, was er aber trotz seiner großen Bedenken letztlich nicht verhindern konnte. Fazit: Es gibt durchaus noch Hoffnung für den Fliegerhorst, aber man muss permanent dran bleiben, lästig bei den zuständigen Behörden sein und Vorschläge einbringen, wie Bernhard Pohl in den letzten Jahren schon oft genug bewiesen hat. Die Ausbildung der militärischen Fluglotsen durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) ist bereits ein erster Schritt dorthin.

jm