Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles


FW Kaufbeuren auf facebook

MdL Bernhard Pohl

Unser Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl

die FW auf Youtube und in Facebook


die FW auf Youtube

die FW auf Facebook


Seiteninhalt

Aus dem Bezirkstag

Mitteilung aus dem Bezirkstag von Agnes Schragl

 

Die Wählergruppe der Freien Wähler in Bayern setzt sich aus Einzelmitgliedern zusammen und tritt auf Grund der Wahlgesetzgebung in Bayern vor Landtags- und Bezirkstagswahlen in Aktion. Zuletzt ergaben sich solche Aktivitäten im Wahljahr 2008. Die Freien Wähler zogen in der Folge mit einem sehr beachtlichen Ergebnis als drittstärkste Kraft in den bayerischen Landtag ein und verdoppelten die Mandate im Bezirkstag.

Somit sehen sich die derzeitige Vorstandschaft unserer Landes-Wählergruppe und die Vorstandschaft der Freien Wähler im Landkreis Unterallgäu als Team, das Hand in Hand zusammenarbeitet, um bei den nächsten Wahlen ein ebenso gutes, wenn nicht besseres Ergebnis zu erzielen.

Am 30. September wird Herr Prof. Dr. Dr. Radermacher zum Thema „Stadt und Land – Orientierung in Zeiten der Globalisierung“ auf Einladung der Freien Wähler sprechen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen. Bestimmt wird dieses Referat verschiedene Zusammenhänge zwischen der globalisierten Welt und unserer bayerischen Heimat beleuchten.

Bezirksrätin Agnes Schragl zog ein erstes Resümee über ihre ersten beiden Jahre im schwäbischen Bezirkstag. Sie habe sich besonders für Menschen mit Behinderungen im weitesten Sinne eingesetzt. Steigende Fallzahlen im Bezirk, eine alternde Gesellschaft und erschwerte Arbeitsbedingungen für Menschen mit Einschränkungen verlangen weitsichtige und gut abgestimmte Konzepte. Positiv sei zu vermerken, dass in Mindelheim demnächst eine Tagesstätte für psychisch Kranke offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden kann. Für seelische Gesundheit wurde beim Bezirkskrankenhaus in Kaufbeuren mit dem Neubau von 40 Einzelzimmern - mit individueller Raumgestaltung - für betreutes Wohnen (ermöglicht durch staatliche Förderung und Eigenleistung) ein deutliches Zeichen gesetzt.

Auch für die Jugend setzt sich der Bezirk ein. Agnes Schragl freute sich, berichten zu können, dass in Babenhausen die Jugendbildungsstätte energetisch saniert wird und über den Bezirksjugendring die Medienfachberatung für Jugendliche finanziell unterstützt wird.

 

Fortschritte sind auch aus dem Fischereiwesen im Bezirk zu vermelden. So eröffnet der Fischereihof in Salgen demnächst seine erweiterte Wasserschule im Neubau der vor einiger Zeit abgebrannten Zuchtstation. Die Einweihung wird noch dieses Jahr erfolgen.

 

Nach wie vor sind die im Leben benachteiligten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Herzensanliegen der Bezirksrätin Agnes Schragl. Sie setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass die Einstufungskriterien für Menschen mit Behinderung, was die Unterstützung bei deren Mobilität anbelangt, zwischen Land- und Stadtbewohnern endlich differenziert werden. Städte mit moderner Infrastruktur bieten auch für Behinderte sicherlich mehr Möglichkeiten als Flächenlandkreise, wo große Fahrstrecken zurückgelegt werden müssen, um die Teilhabe am öffentlichen Leben zu gewährleisten.

 

Das vorrangige Augenmerk des Bezirks muss sich auf die Menschen konzentrieren, die es sowohl gesundheitlich als auch sozial schwerer haben. Sie sollen zumindest eine existenzielle Basis bekommen, damit sie in Würde ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können.

Diese Aufgabe haben weder CSU- und FDP-Vertreter, noch die Bezirksverwaltung bei der jüngsten Entscheidung „Lohhof für Suchtkranke“ wahrgenommen. Die Lehmbau Augsburg hatte bauliche, konzeptionelle und personelle Voraussetzungen geschaffen, die den Vorgaben des Bezirks entsprachen und endlich 24 Suchtkranken aus der Region eine nachhaltige Behandlung und Betreuung in Langzeittherapie ermöglicht hätte. Wenn man bedenkt, daß ca. 90 % der Alkoholiker nach einem Entzug wieder rückfällig werden, ist es mehr als dringlich, daß auch in Schwaben eine derartige Einrichtung – wie sie im Kloster Lohhof bereit steht - betrieben wird. Derzeit werden über 60 Suchtkranke aus dem Bezirk Schwaben in anderen Bezirken untergebracht und enorme Gelder dafür ausgegeben.

Agnes Schragl schließt ihren Vortrag mit der Versicherung dass sie es als ihre vorrangige Aufgabe betrachtet, sich dafür zu engagieren, unseren bedürftigen Mitmenschen den ihnen zukommenden Stellenwert in der Gesellschaft einzuräumen und greifbare Konzepte hierfür nicht nur mit zu entwickeln sondern auch zur Verwirklichung zu bringen.